Eine Arbeitsgang-Steuerung beschreibt den internen Ablauf einer Anwendung, die die bei einem Geschäftsvorfall anfallenden Daten verarbeitet. Die Arbeitsgang-Steuerung enthält keine Schritte, die manuell durchgeführt werden müssen, sondern nur maschinelle Verarbeitungen (dazu zählen auch Eingaben am Bildschirm).
Ein Modul einer Arbeitsgang-Steuerung deckt einen Bereich der in einer Anwendung möglichen Ereignisse ab. Was ein Ereignis ist, sollten Sie vorher - entsprechend der von Ihnen verwendeten Design-Methode - definiert haben.
Eine Arbeitsgang-Steuerung ist immer eine Substeuerung, denn sie wird von einer Geschäftsvorfall-Steuerung aus gestartet. Eine Arbeitsgang-Steuerung kann unterteilt sein in Geschäftsvorfall-relevante Substeuerungen und elementare Substeuerungen. Nur Geschäftsvorfall-relevante Substeuerungen können von Geschäftsvorfall-Steuerungen aus gestartet werden.
In einer Arbeitsgang-Steuerung stehen Ihnen folgende Konstrukte zur Verfügung, deren Verwendung für Geschäftsvorfallsteuerungen ausgeschlossen ist:
Transaktion Anfang/Ende/Rollback
Bitte beachten Sie beim Definieren von Arbeitsgang-Steuerungen, dass das Ende eines Steuerungsmoduls in der derzeitigen Implementierung der TAA gleichzeitig auch das Ende einer physischen Datenbank-Transaktion (mit Commitment) bedeutet. Deshalb müssen unbedingt alle Datenzugriffe, die zusammen eine physische Datenbanktransaktion darstellen, in demselben Steuerungsmodul enthalten sein.