Die TAA kommuniziert mit dem zentralen TAA-Server über die aktuelle Struktur des jeweiligen GeVos und seiner Daten, damit Prozesse, die später an der Bearbeitung dieses GeVos teilnehmen, von dort die benötigten Informationen zum GeVo erhalten können. Wenn jedoch nie ein weiterer Prozess an der Ausführung des GeVos beteiligt wird, was in einem Batch-Umfeld mit technischen GeVos der Normalfall ist, ist diese Buchführung rein prophylaktisch und wird somit unnötigerweise gemacht. Messungen haben ergeben, dass etwa 10% bis 20% der TAA-internen CPU-Zeiten für die zentrale Buchführung verbraucht werden. Im Allgemeinen beträgt der TAA-Anteil an der CPU-Nutzung typischer Batch-GeVos etwa 3% der gesamt verbrauchten CPU-Zeit. Somit lässt sich knapp 1% der CPU-Zeit sparen, wenn die zentrale Buchführung unterdrückt wird.
Mit dem Release 9.12 besteht die Möglichkeit, beim Starten eines GeVos anzugeben, ob dieser mehrere Prozesse benötigen wird, oder ob die technische Ausführung in einem einzigen Prozess ablaufen wird. Durch Angabe der Option -local oder -local:1 wird der TAA mitgeteilt, dass die Ausführung rein lokal in einem einzigen Prozess stattfindet, und eine zentrale Buchführung deswegen nicht notwendig ist. Ist diese Option nicht angegeben, wird die TAA weiterhin eine (möglicherweise rein prophylaktische) zentrale Buchführung vornehmen.
In Zukunft kann der Default sich in der Hinsicht ändern, dass immer eine prozesslokale Ausführung angenommen wird. Werden dennoch mehrere Prozesse erwartet, kann dann mit der Angabe -local:0 die TAA dazu veranlasst werden, trotzdem eine zentrale Buchführung vorzunehmen.
ZZTAAIM2(42) mit der Severity Error aufgeworfen.
Die Registry-Einstellung AllowSingleProcess gibt vor, ob prozesslokale Gevo's auf dem jeweiligen Rechner verwendet werden können. Wenn dieser der Wert false oder 0 enthält, können prozesslokale Gevo's nicht verwendet werden. Die Option -local wird in dem Fall ignoriert.
HKEY...[]\Config: AllowSingleProcess (Boolean)